Wie hoch sind die Honorare?

Geld allein macht nicht glücklich – stimmt. Ein spannendes Thema, ein interessanter Auftrag oder der Kontakt mit besonderen Menschen dagegen bringen Würze ins Leben, machen Spaß und erweitern den eigenen Horizont – keine Frage. Doch: Wer bezahlt die „Brötchen“ und den Strom, wer leistet den Beitrag für’s Finanzamt und die Krankenkasse, woher kommt das Geld für die Altersvorsorge, wie soll das Büro finanziert werden?

Deshalb: Ja, auch Freiberufler brauchen Geld. Und dies erhalten sie von ihren – hoffentlich – zahlreichen Auftraggebern. Die Devise „Gute Arbeit für gutes Geld“ sorgt für zufriedene Gesichter auf beiden Seiten des Schreibtischs. Und da kein Auftrag wie der andere und auch jeder Auftraggeber einzigartig ist, gibt es Gestaltungsspielräume bei den Preisen.

Beispiel

Journalistische Texte für Magazine liegen bei rund 120 Euro (zuzüglich 7 Prozent Mehrwertsteuer) je genormter Manuskriptseite (2.500 Zeichen inkl. Leer- und Sonderzeichen). Aber: Bei der Honorargestaltung kommt es auf die Komplexität des Themas und den erforderlichen Aufwand an. Dies bedeutet, dass sich das Honorar nach oben oder nach unten bewegen kann.

Möglich sind auch Projektpauschalen – vor allem bei größeren Projekten wie etwa Themen- bzw. Branchen-Spezials oder kommunalen Standortportraits. Pauschalen sind ebenfalls möglich, wenn es sich um eine längerfristige Zusammenarbeit handelt, etwa bei Buchprojekten oder Pressearbeit für Unternehmen.

Als Nebenkosten können anfallen: Fahrten im Pkw/Kilometer: 0,70 Euro, Tagessatz in Höhe von 550 Euro zuzügl. 7 % MWSt.